Aktivcenter in Bad Pyrmont lädt die AWO–Schuldnerberatung ein und führt einen Ernährungstag durch.

Beide Veranstaltungen führten bei vielen Teilnehmern zu einem „Aha-Effekt".

Das Aktivcenter Bad Pyrmont konnte die AWO Schuldnerberatung aus Hildesheim für einen interessanten Vortrag über die Themen Verschuldung, Internet- und Handyfallen gewinnen.
Viele Menschen geraten heute durch unterschiedliche Umstände in finanzielle Notlagen und wissen nicht, wie es weitergehen soll.
Frau Katharina Kaub (AWO-Projektmitarbeiterin „Prävention“) referierte im Aktivcenter in Bad Pyrmont über die Gefahren der Verschuldung.
Wie schütze ich mich am besten vor Schulden? Wo lauern Handy- und Internetfallen? Wer bietet seriöse Schuldnerberatung? Diese drei Kernfragen standen im Focus des Schuldnerberatungstages im Aktivcenter Bad Pyrmont.

Ganz so einfach wie bei einem berühmtem TV-Schuldnerberater ist es allerdings nicht, hoch verschuldete Menschen aus ihrer misslichen Lage, genauer gesagt aus der „Schuldenfalle“, heraus zu helfen. Frau Kaub weiß das zu berichten. In ihrem Vortrag wurden einzelne Elemente wie Werbeeinflüsse, übersteigerte Konsumwünsche und verändertes Konsumverhalten (Shopping aus Langeweile oder im Internet) betrachtet. Mit einer äußerst aufschlussreichen PowerPoint- Präsentation wurde den Teilnehmern nicht nur die Vielfalt der Schuldenfallen verdeutlicht, sondern auch die Wege aus der Schuldenspirale wurden Schritt für Schritt veranschaulicht.
Mit einer allgemeinen Fragerunde und dem Verteilen von Informationsmaterial endete dann die interessante Veranstaltung. Einhellig war das Fazit der Teilnehmer und der Referentin: Ein gelungener Auftakt zu einer Info-Reihe, die monatlich mit aktuellen, saisonalen und nützlichen Tipps fortgesetzt werden soll.

Auch der „Ernährungstag“ am Perspektive-Standort in BP gehört zu dieser Info-Reihe. Unter der Leitung der Hauswirtschaftsmeisterin Frau Krietemeier (Perspektive e. V., Standort Lemgo) und deren Auszubildenden wurden in einem eigens dafür aufgebauten Ernährungs-Parcours sechs experimentelle Stationen aufgebaut, die die Sinne der Teilnehmer fordern sollten. Dabei fand insbesondere der interdisziplinäre Charakter der Veranstaltung sehr großen Anklang und führte bei allen Akteuren zum berühmten „Aha-Effekt“.
Es mussten unterschiedliche Lebensmittel ertastet, erschmeckt, gerochen, gesichtet und geschätzt werden. Zum Einsatz kamen dabei sogenannte Laufzettel, die die Teilnehmer nach den einzelnen Experimenten ausfüllten und anschließend im Plenum gemeinsam auswerteten und besprachen.
„Talking-Food“, eine Quizreihe rund um das Thema Ernährung rundete die Veranstaltung ab. HoGa- und Hauswirtschaftsausbilder Herr Rackebrandt lag der konkrete Bezug zum Alltag dabei sehr am Herzen, denn dadurch begannen die Teilnehmer rasch, ihre Essgewohnheiten zu reflektieren.